Kreislaufwirtschaft statt Wegwerfkultur – seit dem ersten Tag
NEUE HYDROPONIK ist nach Cradle-to-Cradle-Prinzipien entwickelt. Während die konventionelle Hydroponik jährlich 2,34 Millionen Tonnen Substratmüll in Deutschland und den Niederlanden produziert – gestapelt entspricht das fünf Eiffeltürmen – funktioniert unser System komplett müllfrei. Das waschbare Dauersubstrat bleibt im Kreislauf, wird vor Ort gereinigt und ist praktisch unzerstörbar. Ein Paradigmenwechsel in einer Industrie, die bisher auf Einweg setzte.
Von der Deponie in den Kreislauf
Substrat aus Industrieabfall wird zum Dauerprodukt
Unser silikatbasiertes Granulat entsteht aus Industrieabfall – Material, das sonst deponiert würde, wird zum hochwertigen Wachstumsmedium. Anders als Steinwolle, die nach jeder Ernte auf Sondermülldeponien landet, oder torfhaltige Substrate, die Moore zerstören, bleibt unser Substrat lebenslang im Einsatz.
Die Rechnung ist einfach: Allein in Deutschland könnten wir jährlich 520.000 Tonnen Abfall vermeiden – einen Müllberg so groß wie der Eiffelturm. Jede Tonne vermiedener Steinwolle spart zusätzlich 1,2 Tonnen CO₂-Äquivalente, die bei Produktion und Entsorgung entstehen würden.
Kokosfasern? Werden 12.000 Kilometer aus Südostasien herangeschifft und nach einer Saison entsorgt. Torf? Zerstört Moore, die mehr CO₂ speichern als alle Wälder Deutschlands zusammen. Unser Substrat? Wird einmal produziert und bleibt dann im System. Für immer.
Messbare Umweltwirkung statt grüner Versprechen
74 % weniger CO₂ – nachgewiesen und validiert
Wir reden nicht von marginalen Verbesserungen. NEUE HYDROPONIK reduziert den CO₂‑Fußabdruck der Gemüseproduktion um 74 % – validiert durch unabhängige Berechnungen nach ISO 14040. Das bedeutet konkret:
1,6 Millionen Tonnen CO₂e weniger – jedes Jahr. Allein durch die Umstellung der deutschen Gewächshausflächen. Das entspricht dem Jahresausstoß von 350.000 Pkw oder der CO₂-Bindung von 128 Millionen Bäumen.
Die Einsparungen kommen aus drei Quellen:
- Zero Waste: Keine Produktion und Entsorgung von Einwegsubstraten
- 20–40 % weniger Heizenergie: Durch die integrierte Wurzelzonenheizung
- Keine Transportemissionen: Substrat bleibt vor Ort, wird vor Ort gereinigt
In Deutschland und den Niederlanden werden heute 28.600 GWh Heizenergie in Gewächshäusern verbraucht – so viel wie fünf mittlere Steinkohlekraftwerke produzieren. Mit unserer Klima-Pflanzrinne sinkt dieser Verbrauch um mindestens ein Fünftel.
Das Potenzial bis 2030
Unsere Kunden werden kumuliert 11 Millionen Tonnen CO₂ einsparen können. Das ist kein Wunschdenken, sondern konservativ gerechnet auf Basis der aktuellen Wachstumsraten im Gewächshausmarkt von 8,1% jährlich.
Nachhaltigkeit darf kein Luxus sein. Deshalb haben wir NEUE HYDROPONIK so entwickelt, dass sie sich für Gewächshausbetreiber rechnet: 100.000€ mehr Ertrag pro Hektar und Jahr bei gleichzeitig massiver CO₂-Reduktion. Nur so wird aus einer nachhaltigen Innovation eine nachhaltige Transformation der gesamten Branche.
Unser Beitrag zu den UN-Nachhaltigkeitszielen
SDG 12 (Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster)
SDG 13 (Klimaschutz) und SDG 9 (Innovation und Infrastruktur) – nicht als Lippenbekenntnis, sondern messbar in Tonnen CO2 und vermiedenem Müll.


