Zahlen & Fakten

Die Hydroponik-Realität in Zahlen

Deutschland und die Niederlande sind Europas Gewächshaus-Giganten. Doch hinter der High-Tech-Fassade verbirgt sich eine erschreckende Ressourcenverschwendung.

Deutschland und Niederlande gesamt

2,34 Millionen Tonnen Substratmüll pro Jahr

Gestapelt ergibt das fünf Eiffeltürme. Steinwolle, Kokosfasern, torfhaltige Substrate – nach jeder Ernte landen sie auf Deponien. Jedes Jahr. Seit Jahrzehnten.

2.500 Hektar Gewächshausfläche in Deutschland – 7.500 Hektar in den Niederlanden
Etwa die Hälfte davon nutzt hydroponische Systeme

28.600 Gigawattstunden Heizenergie pro Jahr
Das entspricht der Jahresproduktion von fünf mittleren Steinkohlekraftwerken. Der Großteil dieser Energie wird für die Beheizung von Gewächshäusern benötigt – eine der größten Kostenpositionen im professionellen Anbau.

Bei aktuellen Energiepreisen macht Heizung oft 25 bis 35 Prozent der Produktionskosten aus.

Nur 0,1 Prozent aller Pflanzen hydroponisch

Trotz des technischen Aufwands und der Ressourcen beschränkt sich hydroponischer Anbau auf etwa 30 Standardkulturen. Tomaten, Gurken, Paprika, einige Salate, wenige Kräuter. Das war es.

99,9 Prozent aller Pflanzenarten sind für herkömmliche Hydroponik ungeeignet oder unwirtschaftlich.

Die versteckten Kosten

520.000 Tonnen Abfall jährlich – nur Deutschland
Transport zur Deponie, Lagerung, Entsorgung. Kosten, die direkt in den Verkaufspreis einfließen.

1,6 Millionen Tonnen CO₂ jährlich – nur Deutschland.
Substratproduktion, Transport, Heizenergie, Entsorgung. Der CO₂-Fußabdruck von Gewächshausgemüse ist massiv – obwohl es als nachhaltige Alternative zum Import gilt.

Margenschwache Betriebe
5.600 Gewächshausbetriebe in Deutschland und den Niederlanden kämpfen mit steigenden Kosten bei stagnierendem Absatzpreis. Besonders Obstbau und Schnittblumen arbeiten oft an der Grenze zur Wirtschaftlichkeit.

Mit NEUE HYDROPONIK möglich

Die Zahlen zeigen das Problem. Jetzt zeigen wir die Lösung.

11 Millionen Tonnen CO₂-Einsparung bis 2030

Das ist unser Ziel. Realistisch erreichbar, wenn nur ein Teil der Gewächshausfläche auf NEUE HYDROPONIK umstellt.

Jeder Hektar, der umrüstet, spart jährlich:
– 640 Tonnen Substratmüll
– Bis zu 40 Prozent Heizenergie
– 74 Prozent CO₂e-Emissionen

Hochgerechnet auf das Marktpotential in Deutschland und den Niederlanden ergibt das die 11 Millionen Tonnen.

520.000 Tonnen Müll-Vermeidung pro Jahr – nur Deutschland

Wenn alle hydroponischen Betriebe in Deutschland auf unser waschbares Dauersubstrat umstellen würden, wäre das die jährliche Einsparung. Ein Berg so groß wie der Eiffelturm. Jedes Jahr.

Keine Beschaffung mehr. Keine Entsorgung mehr. Nur noch lokale Reinigung.

1,6 Millionen Tonnen CO₂e pro Jahr – nur Deutschland

Allein durch Wegfall der Substratproduktion und Entsorgung sowie die Energieeinsparung durch unsere Klima-Pflanzrinne.

Das entspricht den jährlichen Emissionen von etwa 200.000 Deutschen.

30.000 statt 30 Pflanzenarten

Unser Substrat verhält sich wie Erde, bietet aber alle Vorteile der Hydroponik. Damit werden erstmals Kulturen möglich, die bisher undenkbar waren:

Tiefwurzler wie Möhren, Pastinaken, Schwarzwurzeln
Knollengewächse wie Kartoffeln, Ingwer, Kurkuma
Lukrative Exoten wie Safran, Wasabi, Ginseng
Sattmachende Grundnahrungsmittel wie Getreide

Die Artenvielfalt explodiert. Neue Märkte öffnen sich.

100.000 Euro Kosteneinsparung
pro Hektar und Jahr

Das ist kein theoretischer Wert, sondern basiert auf realen Berechnungen:

Wegfall Substratbeschaffung: 25.000 bis 40.000 Euro
Wegfall Entsorgungskosten: 15.000 bis 25.000 Euro
Heizenergie-Einsparung 20 bis 40 Prozent: 40.000 bis 60.000 Euro
Ertragssteigerung durch optimierte Abstände: 10.000 bis 30.000 Euro

Die Marge verdoppelt sich. Amortisation in 5,5 statt 6,2 Jahren.

Das Wachstumspotential

Marktgröße Deutschland

2,2 Milliarden Euro Potential für nachhaltige Anbausysteme. Der deutsche Gewächshausbau wächst jährlich um 8,1 Prozent.

Treiber sind:
– Wetterextreme und Ernteausfälle im Freiland
– Konsumentenwunsch nach ganzjährig verfügbarem regionalem Gemüse
– Steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit
– Politische Förderung klimafreundlicher Landwirtschaft

Niederlande: Der nächste Zielmarkt

Dreimal größere Gewächshausfläche als Deutschland
4,3-mal höheres Müll- und Energie-Einsparpotential
Technologieaffinität und Innovationsbereitschaft
Etablierte Export-Infrastruktur für Gewächshaustechnik

Globales Potential

Klimawandel macht kontrollierte Gewächshausproduktion weltweit attraktiver:

Regionen mit Wasserknappheit setzen auf wassersparende Hydroponik
Wüstenregionen erschließen Anbauflächen
Arktische Gebiete ermöglichen lokale Versorgung
Megastädte bauen Dachgewächshäuser für regionale Versorgung

NEUE HYDROPONIK ist skalierbar. Von einem Hektar bis zu hunderten. Von Deutschland bis global.

Der Hebel liegt im Massenmarkt

Nischenlösungen lösen keine globalen Probleme. Wir konzentrieren uns bewusst auf den Massenmarkt:

  • Nachrüstbar in bestehende Gewächshäuser
  • Bezahlbar für durchschnittliche Betriebe
  • Wartungsarm und bedienbar ohne Spezialisten
  • Intuitiv wie Erdanbau – keine steile Lernkurve

Nur wenn nachhaltige Technologie wirtschaftlich ist und für die breite Masse funktioniert, entsteht echte Wirkung.

Die Zahlen sprechen für sich

74 Prozent weniger CO₂e
100.000 Euro mehr Gewinn pro Hektar
0 Tonnen Substratmüll
30.000 kultivierbare Arten statt 30

Das ist keine Vision. Das ist heute schon möglich. Mit NEUER HYDROPONIK.